Mittwoch, 14. Dezember 2011

Die Wooge im Pfälzerwald – Natur-Biotop und Foto-Location


Im Pfälzerwald gibt es eine ganze Reihe sehr idyllischer Waldweiher.

Diese Weiher heißen Wooge und sie sind alle künstlich angelegt. Denn es gibt im Pfälzerwald keine natürlichen stehenden Gewässer.



Früher hatten die Wooge u.a. eine Funktion im Rahmen der Holzdrift. Heute sind sie meist Fischweiher. Viele wurden aufgelassen und deswegen gibt es ein Projekt zu ihrem Erhalt, das die Technische Universität Kaiserslautern betreibt.

Für den Fotografen sind die Wooge gut geeignete Locations. Nicht nur für die Naturfotografie, sondern auch als Umfeld für die Mädchen-Fotografie.



Sonntag, 11. Dezember 2011

Der Nürnberger Christkindlesmarkt



Die historische Postkutsche, gezogen von zwei wunderschönen Kaltblütern, gehört zu den besonders bei den Kleinen beliebten Attraktionen des Nürnberger Christkindlesmarktes. Auch wenn die Rösser manchmal etwas ungehalten reagieren, wenn die Kleinsten sie auf Papas oder Mamas Arm streicheln wollen, wie man auch in dem folgenden Clip sieht. Nun ja, Pferdeverstand kann man gar nicht früh genug lernen.



"Eingeborene" sind ja nicht immer so begeistert vom weltweit bekanntesten (und vielleicht auch ältesten) Weihnachtsmarkt. Denn verständlicherweise ist wegen seines Bekanntheitsgrades der Nürnberger Hauptmarkt an den Advents-Wochenenden daher ziemlich überlaufen. Wie auch der nachstehende "Film der Nürnberger Gegensätze" zeigt.



Der Nürnberger Hauptmarkt im zeitlichen Abstand von drei Wochen. Am 6. November waren wir dort, um das Männleinlaufen zu filmen. Und am 27. November für Aufnahmen vom Christkindlesmarkt. Welch ein Unterschied! Damals kaum Menschen dort, jetzt Massen von ihnen. So kann ein Ort sein Gesicht verändern.

Sonntag, 4. Dezember 2011

Urlaubsträume


Wenn's draußen grau und schmuddelig ist, dann sehnt man sich gerne zu sonnigen Zielen. Zu unseren Lieblings-Destinationen gehört die Bretagne. Zwar sind auch dort jetzt die "schwarzen Monate", wie es die Bretonen nennen, die Zeit der Stürme vom Atlantik, aber man darf gerne etwas vom Sommer in der Bretagne träumen.



Ferien auf Quiberon, der Halbinsel im Atlantik im bretonischen Department Morbihan. Kultur, Gastronomie, Natur, Geschichte und Badefreuden.



Mit dem Roadster in Quiberon. An der Cote Sauvage, unserem Hausstrand und unterwegs.

Ein lohnender und interessanter Ausflugs-Tipp von Quiberon aus ist die Île de Saint-Cado im Ria d'Étèl.



Die frühere Templerkirche ist eine der wenigen romanischen Kirchen der Bretagne. Die Kapelle, der Kalvarienberg (Calvaire) und die kleinen Fischerhäuschen bieten einen reizvollen Anblick. Der Kalvarienberg wurde 1832 erbaut. Er ist über eine große Treppe zugänglich. Die Kapelle wurde im 11. Jahrhundert von Benediktinern aus Quimperle erbaut.

Einen Artikel zu Saint-Cado finden Sie auch hier.

Impressionen aus der Nürnberger Südstadt




Rund um den Aufseßplatz ist das pulsierende Herz der Nürnberger Südstadt. Die Südstadt erstreckt sich hinter dem Hauptbahnhof in Richtung - wie der Name schon sagt - Süden.

Die Südstadt ist bei den Nürnbergern auch eine beliebte Einkaufsregion. Das Warenangebot ist kaum geringer als in der City und im Regelfall um einiges günstiger.



Samstag, 3. Dezember 2011

Schmuddelwetter



Das Foto oben entstand in Pirmasens. In der Strobelallee. Der Clip unten in Nürnberg.



Donnerstag, 1. Dezember 2011




Dieser kleine Clip ist uns eine Herzensangelegenheit.

Jedes Jahr ist auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt das Bayerische Fernsehen mit einem Stand seiner Benefiz-Aktion "Sternstunden" vertreten. Die "Sternstunden" unterstützen Projekte für behinderte und benachteiligte Kinder.

Bei dieser Aktion fließen 100% der Erlöse in die geförderten Projekte.

Es gibt keine Verwaltungs- oder Personalkosten, denn alle Mitarbeiter und Unterstützer sind ehrenamtlich und unentgeltlich tätig.

Und auch eine Vielzahl Prominenter aus Politik, Sport, Film, Fernsehen und Showbusiness unterstützt aktiv die Aktion indem sie am Stand der "Sternstunden" als Verkäufer in Aktion treten.

Der Nürnberger Christkindlesmarkt 2011:



Freitag, 11. November 2011

Paris im Herbst vor zwanzig Jahren


Das Foto links, das mich in Paris an der Place de la Bastille zeigt, das ist noch älter als 20 Jahre. Das entstand im Januar des Jahres 1986. Da war ich 33 Jahre alt und posierte in der typischen Pariser Reporter-Manier, Gitanes im Mundwinkel, Sonnenbrille, Trenchcoat, Cordhose, Stiefeletten, Schal und um den Hals hängt die Nikon F2.

Denn die war, obwohl es schon seit ein paar Jahren die elektronische F3 gab, noch immer die erste Wahl für professionelle Foto-Reporter. Wir mißtrauten noch der Elektronik. Vertrauten lieber auf die F2, die unter allen Bedingungen bedingungslos funktionierte. Ein Meisterwek der Feinmechanik. Das Einzige was Strom brauchte waren der Photomic-Sucher mit dem Belichtungsmesser und der Motor.

In diesem Januar 1986 hatte ich nur dieses eine Gehäuse und auch nur ein einziges Objektiv dabei. Das Micro-Nikkor 3,5/55 mm mit einem Gelbgrün-Filter. Denn ich fotografierte in Schwarz-Weiß auf Kodak Tri-X 400 ASA.

Mit etwas mehr Equipment besuchte ich knappe 5 Jahre später mit meinem Kollegen und Freund Roland Schmitt die Metropole an der Seine.

Eine F2 begleitete mich noch immer. Aber - man hatte sich mittlerweile an elektronische Kameras gewöhnt - auch eine Nikon F4-E. Und es waren auch ein paar Objektive mehr: ein 3,5/17 mm Tokina, die Nikkore 2/35 mm und 1,4/85 mm sowie ein Tamron 2,5/180 mm.



Der zweite Clip ist eine "Langfassung".
Aber das ist Paris wert!

Zunächst vorweg:
Ich weiß, daß im Titel "Jahren" mit zwei "n" am Ende geschrieben ist, aber ich wollte den Clip nicht nochmal neu ausrendern, um den Schreibfehler zu korrigieren. Ich bitte um Nachsicht!

Wir sind unterwegs im feinen 1-er Arondissement an der Place Vendôme und in den Seitenstraßen und den Gassen mit ihren Läden, Cafés, Bars und Bistros. Auch das berühmte Kaufhaus Samaritaine steht auf dem Programm und das Forum des Halles. Pariser Alltagsleben von "inside".

Beeindruckend die Pariser Dachlandschaften von der Plattform des Centre Pompidou zu betrachten.

Teil 2 des Re-Cut des Materials, das mein Kollege und Freund Roland Schmitt anläßlich unserer Reportage-Reise nach Paris gedreht hat, angereichert mit Fotoaufnahmen von mir.



Dieses alte Material, das ja bei weitem nicht an die Qualität heutiger Aufnahmetechnik heranreicht, ist eine kreative Herausforderung gewesen. Und die "schlechte" Bildqualität des Filmmaterials von damals gibt dem ganzen diesen herrlich nostalgischen Touch. Und ist m.E. aber auch gut geeignet, die Pariser Atmosphäre "rüberzubringen".

Und natürlich besteht der Film aus Jump Cuts. Klar an dem Ort, an dem 1959 Jean Luc Godard diese Schnitt-Technik bei "À bout de Souffle" (gedreht mit der Handkamera) erfunden hat.

Ähnliches:

- Paris, mon Amour (I)
- Paris, mon Amour (II)
- Mein Paris

Donnerstag, 10. November 2011

Nürnberg - Gesichter einer Stadt


Eine Stadt hat viele Gesichter. Und so hat auch "unsere" Stadt, hat auch Nürnberg viele Gesichter. Denn da wäre zum einen das Gesicht des historischen Nürnberg, der ehemals Freien Reichsstadt, des "Reiches Schatzkästlein", der Großstadt des Mittelalters.



Repräsentiert wird dieses alte Nürnberg aufs Schönste auch von dem Glockenspiel aus dem Jahr 1509, das sogenannte Männleinlaufen, das jeden Tag Punkt 12 Uhr mittags an der Frauenkirche auf dem Hauptmarkt zu sehen ist.



Aber Nürnberg ist keinesfalls ein Museum. Nürnberg ist auch eine moderne Großstadt. Die zweitgrößte Stadt Bayerns. Eine pulsierende Stadt. Mit Verkehr, Autos, Straßenbahnen, U-Bahn, S-Bahn. Und auch mit all den Problemen der Großstadt.



Und Nürnberg hat Regionen, in die sich kaum je ein Tourist verirrt, wie etwa die Südstadt, die sich von südlich des Hauptbahnhofs eben nach Süden erstreckt.



Die Südstadt hat Flair, die Südstadt ist multi-kulti, die Südstadt hat Bewohner aller sozialen Schichten.

Und einige versteckte Schätzchen des alten Nürnberg. Patrizier-Schlösser zum Beispiel. Doch diesem Thema werden wir uns noch separat widmen.

Samstag, 5. November 2011

Die Stieglitze sind los




Stieglitze auf Futtersuche im herbstlichen Garten - An den Sonnenblumenkernen tun sie sich gerne gütlich - Ein phantastisches Motiv für den "Garten-Paparazzo" - Aufgenommen mit der Sony HVR-HD1000E (als Handkamera bzw. von der Schulter).

Ein Review der Kamera:



Die Stieglitze gehören zu unseren erklärten Lieblingsvögeln.

Gemeinsam mit dem Rotkehlchen:



Samstag, 22. Oktober 2011

Herbstimpressionen: Goldener Oktober




Herbstliche Impressionen im Goldenen Oktober. Das Laub der Bäume hat sich golden verfärbt und strahlt im Licht der Herbstsonne.

Und in dem Zusammenhang noch die Vielseitigkeit und Wandlungsfähigkeit meiner Models: im Sommer sexy Beach-Girl und im Herbst romantisch-anmutige Schöne.



Samstag, 24. September 2011

Freitag, 23. September 2011

Sommerausflug - Herbstausflug




Unterwegs mit dem Peugeot 207 CC, durchs Fränkische Seenland zur Steinernen Rinne bei Rohrbach und zum Karlsgraben bei Treuchtlingen.



Ein Herbstausflug im Pfälzerwald in der Südwestpfalz (Hackmesserseite und Westrich) und im angrenzenden Lothringen (Region Lorraine, Department Moselle, 57, Pays de Bitche, Bitscherland).

Dreiteiliger Film.

Teil 1 ist die Abfahrt und die Fahrt bei regnerischem Wetter von der Hackmesserseite Richtung Eppenbrunn. Wir passieren bei Kröppen die deutsch-französische Grenze und erreichen mit Walschbronn den ersten Ort in Frankreich.

Teil 2: Die Fahrt geht nach Schorbach (der Besuch des dortigen Beinhauses und der Pfarrkirche Saint-Remi ist Teil 3 des Filmes). Wir erleben Pferde auf der Weide, robuste Haflinger. Und auf der Rückfahrt im wolkenverhangenen Himmel die Windräder auf den stürmischen Höhen der Hackmesserseite bei Vinningen (in der Nähe von Pirmasens).

Teil 3 des Filmes befaßt sich mit dem Ossuaire von Schorbach, ein Beinhaus aus dem 11. Jahrhundert im romanischen Baustil. Ein kulturhistorisches Kleinod, das man nicht achtlos passieren sollte. Ein heiliger Ort, ein Ort der Besinnung und der stillen Einkehr.

Nach altem Volksglauben konnte nur der die ewige Seligkeit erlangen, der bis zum Jüngsten Tag in (bzw. auf) geweihter Erde ruhte. Und deshalb wurden, da man den Platz für neue Beisetzungen brauchte, die Gebeine der Toten exhumiert und in Beinhäusern auf dem Friedhof aufbewahrt.

Unweit Schorbach lohnt die Zitadelle von Bitsch (Bitche) einen Besuch.



Die Zitadelle von Bitsch im Bitscherland (Pays de Bitche) in Lothringen (Lorraine, 57, Department Moselle). Die Festung wurde von Vauban erbaut und erlangte im deutsch-französischen Krieg 1870 - 1871 Berühmtheit.

Samstag, 20. August 2011

Die Steinerne Rinne bei Rohrbach und der Treuchtlinger Karlsgraben




Die Steinerne Rinne bei dem kleinen Örtchen Rohrbach im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (Bayern) gehört zu den bemerkenswertesten Naturwundern der Fränkischen Alb. Hier baut sich ein Bach sozusagen seinen eigenen Damm. Solche Steinernen Rinnen (von denen es einige im Naturpark Altmühltal gibt) entstehen, wenn das Wasser des Baches den Kalksandstein des Jura auslöst und in Verbindung mit dem Luftsauerstoff bei einer bestimmten Fließgeschwindigkeit des Wassers Tuff bildet. Diese Dämme wachsen pro Jahr ungefähr um einen Zentimeter.



Beim Treuchtlinger Ortsteil Graben findet sich mit dem Karlsgraben der erste Vorläufer des Main-Donau-Kanals. Denn hier an der Europäischen Talwasserscheide versuchte bereits Karl der Große zwischen Altmühl und Donau und dem Einzugsgebiet von Rezat und Rednitz einen schiffbaren Kanal zu bauen. Das Vorhaben mißlang, da schwere Regenfälle den Aushub immer wieder zurückspülten und den Kanal verschütteten. Im Film sieht man die übriggebliebenen Reste des ambitionierten Bauwerks.



Sonntag, 14. August 2011

It's Butterfly's Day








Der Sommerflieder ist nicht nur bei Schmetterlingen sehr beliebt, sondern auch bei Bienen.

Immer wieder faszinierend, wie sich diese kleinen Lebewesen auch in stürmischen Böen auf den Blüten halten.



Mittwoch, 20. Juli 2011

Maritime Impressionen - Wilhelmshaven und Neuharlingersiel




Maritime Impressionen aus Wilhelmshaven: das Marinemuseum, wo die Mölders als größtes schwimmendes Exponat Deutschlands für die Öffentlichkeit zugänglich an ihrem letzten Ankerplatz liegt. Von dort ein Blick in die untergehende Sonne hinter der Kaiser-Wilhelm-Brücke, von 1905 bis 1907 als größte Drehbrücke Europas erbaut. Und, last but not least, der Helgolandkai am Jadebusen. Den Abschluß bildet der Leuchtturm Arngast, dessen Name an ein während einer der großen Sturmfluten des Mittelalters untergegangenes Dorf erinnert. Wilhelmshaven ist seit den Zeiten des Kaiserreichs Deutschlands bedeutendster Marinestandort.



Ein Sommerabend (Juli 2010) am Helgolandkai in der Marinestadt Wilhelmshafen am Jadebusen. Mit dem Cabrio nach einem heißen Sommertag sich eine erfrischende Brise von See um die Nase wehen zu lassen, das ist ein Genuß. Und am Helgolandkai der Jadestadt kann man vom Parkplatz aus direkt aufs Wasser schauen. Übrigens ist der Peugeot 207 CC Deutschlands beliebtestes Cabrio.



Neuharlingersiel ist ein Nordseeheilbad in Niedersachsen und ein Krabbenfischerhafen. Es liegt an der Störtebekerstraße, einer touristischen Küstenstraße.

Neuharlingersiel war Drehort der ZDF-Serie "Dr. Martin" mit Axel Milberg (auch Tatort-Kommissar aus Kiel) in der Hauptrolle. Die Praxis im Film befand sich im Haus Jacobs (das ist das Haus im Film, wo man Kutterfahrten auf der Gorch Fock buchen kann). Der Hauptdarsteller erhielt für seine Darstellung des eigenwilligen Arztes den Bayerischen Filmpreis.



Montag, 18. Juli 2011

Pirmasens, Woerth und der Zwölfapostelstein


Pirmasens, Stadt der Gegensätze

Meine Heimatstadt Pirmasens in der Südwestpfalz ist eine Stadt der Gegensätze. Wo liegen Reichtum und Armut so dicht bei dicht: Pirmasens hat die höchste Millionärsdichte in Rheinland-Pfalz (und ist einziger internationaler Messestandort dieses Bundeslandes) und zugleich die bundesweit höchste Zahl an Privatinsolvenzen. Und nicht nur die meisten Millionäre in Rheinland-Pfalz, sondern auch die höchste Arbeitslosenquote.



Dies ist der erste Teil einer neuen Reihe über Pirmasens im Design meiner "Pfälzer Impressionen". Die Reihe wird in unregelmäßigen Abständen fortgesetzt werden. Ziel ist es, sowohl die schönen Seiten meiner Heimatstadt aufzuzeigen als auch so manches kritisch zu beleuchten. Und auch wenig Bekanntes zu erzählen.

Denn Pirmasens ist durchaus auch so eine Art "Dornröschen", das "wachzuküssen" sich lohnt.

Dieser Teil 1 auch mit Fotomaterial aus meinem historischen Bildarchiv, dessen Fundus ein Erbe meines Großvaters väterlicherseits ist. So ermöglichen diese Bilder auch einen Einblick in die 20-er Jahre des 20. Jahrhunderts. Opa hat übrigens sein Arbeitsleben in der Schuhindustrie verbracht: 50 Jahre in der Firma Rheinberger, einer Pirmasenser Traditions-Schuhfabrik, die es heute nicht mehr gibt (in ihrem Gebäude ist heute das Dynamikum untergebracht). Er war dort Meister in der Stepperei und hat für diese lange Betriebszugehörigkeit das Bundesverdienstkreuz erhalten.

Namensgeber von Pirmasens ist übrigens der Heilige Pirminius, Gründer des nahen Klosters Hornbach im Landkreis Südwestpfalz:



Woerth, Musée 1870

Beim kleinen elsässischen Städtchen Woerth (Department Bas-Rhin, 67) fand 1870 die erste Schlacht des deutsch-französischen Krieges statt. An dieses historische Ereignis erinnert das Musée 1870 im Schloß der Stadt.



Les Douze Apôtres - der Zwölfapostelstein

Der Zwölfapostelstein bei Goetzenbruck (Region Lorraine, Department Moselle, 57), ein christianisierter Menhir, markiert seit altersher die Grenze zwischen dem Elsaß und Lothringen. Viele Sagen und Legenden ranken sich um die alte Grenzmarke.






Freitag, 1. Juli 2011

Neue Film-Reihe: Pfälzer Impressionen




Film direkt auf meinem YouTube-Kanal betrachten.

Meine neue Reihe "Pfälzer Impressionen", mit neuem Intro und neuem Design - mit zwei neuen Versionen meiner Filme über das Kloster Hornbach und das Zweibrücker Schloß eröffne ich die Reihe.

Das neue Intro bringt, quasi als "Corporate Identity", einige meiner Feder-, Tusch- und Kohlezeichnungen von Pfälzer Motiven. Die Malerei und die Zeichnung waren nämlich mein Medium bevor ich zu Fotoapparat und Filmkamera gegriffen habe.

Mein (neues) Equipment für unterwegs:

Ich werde alle Filme dieser neuen Reihe ausschließlich in Full HD produzieren. Insofern kommt dabei die Sony HVR-HD100E als Hand- und Schulterkamera zum Einsatz.

Mit dabei ein Einbeinstativ von Cullmann. Leicht mitzunehmen und wegen seiner Schnellkupplungs-Platte schnell und leicht mit der Kamera zu verbinden und auch wieder zu trennen.

Und da so ab und an sich doch auch mal ein Foto-Motiv ergibt (auch als Standbild im Film) ist auch meine Nikon D2H mit dabei. Nicht mit "großer Ausrüstung", sondern nur mit dem Sigma Zoom 2,8/17-35 mm. Das passt für Übersichten. Und für Reisebilder bevorzuge ich ohnehin weitwinklig geprägte Perspektiven und Szenerien ("ins Motiv gehen").





Dienstag, 5. April 2011

Bayern im Bild - Seligenporten, Freystadt, Erasbach, Kottingwörth, Pondorf


Fünf interessante Ziele in der Oberpfalz und im Naturpark Altmühltal. Alle ca. maximal in einer knappen Stunde Fahrtzeit abzufahren.



In der Pfarrkirche der Gemeinde Seligenporten in der Oberpfalz (Landkreis Neumarkt) findet sich das mit über 600 Jahren älteste Chorgestühl Süddeutschlands, wahrscheinlich das älteste von ganz Deutschland.

Über eine gleichfalls uralte ausgetretene Holztreppe geht es empor zu dem sog. Nonnenchor.



Vor den Toren der oberpfälzer Stadt Freystadt (Landkreis Neumarkt) findet sich mit der barocken Wallfahrtskirche Maria Hilf eine besondere Sehenswürdigkeit. Cosmas Damian und Egid Quirin Asam arbeiteten hier unter der Leitung ihres Vaters erstmals als Freskanten. Erbaut wurde Maria Hilf in den Jahren 1700 bis 1710.



Christoph Willibald Ritter von Gluck galt im 18. Jahrhundert als Erneuerer der Oper. Seine Wirkungsstätten waren die berühmtesten Opernhäuser Europas. Geboren wurde er 1714 im Dorf Erasbach in der Oberpfalz (Landkreis Neumarkt).



Die Taufkapelle der Pfarrkirche Sr. Vithus in Kottingswörth im Altmühltal beinhaltet mittelalterliche Fresken aus dem Jahr 1310, eine kunsthistorische Einmaligkeit.



Die Bavaria-Buche ist einer der bekanntesten und schönsten Bäume Deutschlands - unweit der Ortschaft Pondorf (Markt Altmannstein) im oberbayerischen Landkreis Eichstätt im Naturpark Altmühltal.

Die uralte Rotbuche (lat. Fagus sylvatica) ist im Rahmen einer Verordnung des Landkreises Eichstätt als Naturdenkmal geschützt. Geprägt von vielen Lebensjahren in der herben Juralandschaft trotzte die Bavaria-Buche über Jahrhunderte Wind und Wetter.

Das Leben der Bavaria Buche neigt aich langsam dem Ende entgegen.

Seit einiger Zeit brechen Äste und Stammteile aus. Außerdem wurde die Bavaria-Buche von einem Brandkrustenpilz befallen, der den Zusammenbruch des gesamten Baumes bewirken wird.

Nach gewissenhafter Prüfung des Baumzustandes entschied man sich für das natürliche Sterben des Baumes: Damit akzeptiert man sein allmähliches Vergehen im Ökokreislauf. Als Schutzzone um die Bavaria-Buche wurde eine großflächige Einzäunung angebracht.

Montag, 14. März 2011

Frühlingsgefühle




In diesem Jahr zeigt sich unser Garten Mitte März bereits schneefrei. Ganz anders als im März des Jahres 2010, als zur gleichen Zeit noch reichlich von der weißen Pracht vorhanden war:



Und die Schneefreiheit ermöglicht es auch, schon damit anzufangen, unsere Staudenbeete zu "putzen":



Denn es soll später ja mal wieder so aussehen:



Donnerstag, 10. März 2011

Deutschlands ältestes Chorgestühl




In der Pfarrkirche der Gemeinde Seligenporten in der Oberpfalz (Landkreis Neumarkt) findet sich das mit über 600 Jahren älteste Chorgestühl Süddeutschlands, wahrscheinlich das älteste von ganz Deutschland.

Über eine gleichfalls uralte ausgetretene Holztreppe geht es empor zu dem sog. Nonnenchor.

More than 600 years old are the choir stalls of Seligenporten monastery. They are within the oldest of Southern Germany (probably the oldest of whole Germany).

This cultural monument is reachable over also 600 years old caved stairways.


Aufgenommen mit Sony HVR-HD1000E.




Siehe auch / also see:

===> Deutschlands ältestes Chorgestühl
===> Unweit Seligenporten: Mariahilf in Freystadt

Und auch in der Region:



Die Bavaria-Buche, Deutschlands ehedem schönster Baum, heute dem Tod geweiht.


Mehr Videos auf meinem YouTube-Kanal.




Freitag, 21. Januar 2011

Besondere Orte der Religiosität


Maria Hilf in Freystadt



Vor den Toren der oberpfälzer Stadt Freystadt (Landkreis Neumarkt) findet sich mit der barocken Wallfahrtskirche Maria Hilf eine besondere Sehenswürdigkeit. Cosmas Damian und Egid Quirin Asam arbeiteten hier unter der Leitung ihres Vaters erstmals als Freskanten. Erbaut wurde Maria Hilf in den Jahren 1700 bis 1710.

Das Beinhaus von Schorbach



Die kleine Gemeinde Schorbach in Lothringen, nahe der deutsch-französischen Grenze, hat ein romanisches Beinhaus aus dem 11. Jahrhundert. Da nach altem Volksglauben nur der die ewige Seligkeit erlangen konnte, der bis zum Jüngsten Tag in geweihter Erde ruhte (oder auf ihr), wurden die Gebeine der Toten wegen des Platzmangels auf den Gottesäckern exhumiert und in Beinhäusern auf dem Friedhof aufbewahrt.

Ossuaire de 11eme siecle dans Schorbach (Pays de Bitche, Department Moselle, Lorraine) pres de la frontiere Franco-Allemande.