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Sonntag, 5. Januar 2014

Besondere Kirchen und Klöster in Bayern






Der Dom zu Eichstätt by Franz Roth

Der Dom zu Eichstätt - Geheimnisvoller Prachtbau: Der Baumeister des Mortuariums im Eichstätter Dom im Altmühltal wird nirgendwo genannt, doch er hinterließ zumindest sein Bild und die Initialen "h.p.". Daraus und aus der Tatsache, dass die zweischiffige Grablege zwischen 1480 und 1490 entstanden ist, wird vermutet, dass es sich um Hans Paur handelt, der diesen wohl wirkungsvollsten Raum der deutschen Spätgotik geschaffen hat. - Der Willibaldsdom ist die Grablege des Heiligen Willibald, eines anglo-irischen Missionars des frühen Mittelalters.

Auch im Landkreis Eichstätt finden wir den "kleinen Dom des Altmühltals, Sankt Vitus in Kottingwörth.


Kottingwoerth - Fresken von 1310 by Franz Roth

Fresken aus dem Jahr 1310 in der Pfarrkirche St. Vitus in Kottingwörth im Altmühltal.

Und wiederum unweit von Kottingwörth liegt Seligenporten in der Oberpfalz mit seinem ehemaligen Kloster.


Deutschlands ältestes Chorgestühl in Seligenporten by Franz Roth

Und wiederum unweit von Seligenporten liegt Freystadt.


Asamkirche Mariahilf in Freystadt by Franz Roth

Die Wallfahrtskirche Mariahilf in Freystadt in der Oberpfalt (Landkreis Neumarkt) ist eine der bedeutendsten Marienwallfahrten Bayerns. Die Brüder Egid Quirin und Cosmas Damian Asam haben hier unter der Ägide ihres Vaters erstmals als Freskanten und Stukkateure sich ihre ersten Sporen verdient.

Im mittelfränkischen Heilsbronn birgt das Münster die Grablege der fränkischen Hohenzollern.


Grablege der Hohenzollern - Münster Heilsbronn - Mittelfranken by Franz Roth

Nahe Pfaffenhofen an der Ilm liegt Kloster Scheyern.


Kloster Scheyern - Stammkloster der Wittelsbacher by Franz Roth

Kloster Scheyern nahe Pfaffenhofen an der Ilm ist das Stammkloster der Wittelsbacher, Europas ältester Dynastie.

Dienstag, 5. April 2011

Bayern im Bild - Seligenporten, Freystadt, Erasbach, Kottingwörth, Pondorf


Fünf interessante Ziele in der Oberpfalz und im Naturpark Altmühltal. Alle ca. maximal in einer knappen Stunde Fahrtzeit abzufahren.



In der Pfarrkirche der Gemeinde Seligenporten in der Oberpfalz (Landkreis Neumarkt) findet sich das mit über 600 Jahren älteste Chorgestühl Süddeutschlands, wahrscheinlich das älteste von ganz Deutschland.

Über eine gleichfalls uralte ausgetretene Holztreppe geht es empor zu dem sog. Nonnenchor.



Vor den Toren der oberpfälzer Stadt Freystadt (Landkreis Neumarkt) findet sich mit der barocken Wallfahrtskirche Maria Hilf eine besondere Sehenswürdigkeit. Cosmas Damian und Egid Quirin Asam arbeiteten hier unter der Leitung ihres Vaters erstmals als Freskanten. Erbaut wurde Maria Hilf in den Jahren 1700 bis 1710.



Christoph Willibald Ritter von Gluck galt im 18. Jahrhundert als Erneuerer der Oper. Seine Wirkungsstätten waren die berühmtesten Opernhäuser Europas. Geboren wurde er 1714 im Dorf Erasbach in der Oberpfalz (Landkreis Neumarkt).



Die Taufkapelle der Pfarrkirche Sr. Vithus in Kottingswörth im Altmühltal beinhaltet mittelalterliche Fresken aus dem Jahr 1310, eine kunsthistorische Einmaligkeit.



Die Bavaria-Buche ist einer der bekanntesten und schönsten Bäume Deutschlands - unweit der Ortschaft Pondorf (Markt Altmannstein) im oberbayerischen Landkreis Eichstätt im Naturpark Altmühltal.

Die uralte Rotbuche (lat. Fagus sylvatica) ist im Rahmen einer Verordnung des Landkreises Eichstätt als Naturdenkmal geschützt. Geprägt von vielen Lebensjahren in der herben Juralandschaft trotzte die Bavaria-Buche über Jahrhunderte Wind und Wetter.

Das Leben der Bavaria Buche neigt aich langsam dem Ende entgegen.

Seit einiger Zeit brechen Äste und Stammteile aus. Außerdem wurde die Bavaria-Buche von einem Brandkrustenpilz befallen, der den Zusammenbruch des gesamten Baumes bewirken wird.

Nach gewissenhafter Prüfung des Baumzustandes entschied man sich für das natürliche Sterben des Baumes: Damit akzeptiert man sein allmähliches Vergehen im Ökokreislauf. Als Schutzzone um die Bavaria-Buche wurde eine großflächige Einzäunung angebracht.

Freitag, 21. Januar 2011

Besondere Orte der Religiosität


Maria Hilf in Freystadt



Vor den Toren der oberpfälzer Stadt Freystadt (Landkreis Neumarkt) findet sich mit der barocken Wallfahrtskirche Maria Hilf eine besondere Sehenswürdigkeit. Cosmas Damian und Egid Quirin Asam arbeiteten hier unter der Leitung ihres Vaters erstmals als Freskanten. Erbaut wurde Maria Hilf in den Jahren 1700 bis 1710.

Das Beinhaus von Schorbach



Die kleine Gemeinde Schorbach in Lothringen, nahe der deutsch-französischen Grenze, hat ein romanisches Beinhaus aus dem 11. Jahrhundert. Da nach altem Volksglauben nur der die ewige Seligkeit erlangen konnte, der bis zum Jüngsten Tag in geweihter Erde ruhte (oder auf ihr), wurden die Gebeine der Toten wegen des Platzmangels auf den Gottesäckern exhumiert und in Beinhäusern auf dem Friedhof aufbewahrt.

Ossuaire de 11eme siecle dans Schorbach (Pays de Bitche, Department Moselle, Lorraine) pres de la frontiere Franco-Allemande.