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Sonntag, 5. Januar 2014

Besondere Kirchen und Klöster in Bayern






Der Dom zu Eichstätt by Franz Roth

Der Dom zu Eichstätt - Geheimnisvoller Prachtbau: Der Baumeister des Mortuariums im Eichstätter Dom im Altmühltal wird nirgendwo genannt, doch er hinterließ zumindest sein Bild und die Initialen "h.p.". Daraus und aus der Tatsache, dass die zweischiffige Grablege zwischen 1480 und 1490 entstanden ist, wird vermutet, dass es sich um Hans Paur handelt, der diesen wohl wirkungsvollsten Raum der deutschen Spätgotik geschaffen hat. - Der Willibaldsdom ist die Grablege des Heiligen Willibald, eines anglo-irischen Missionars des frühen Mittelalters.

Auch im Landkreis Eichstätt finden wir den "kleinen Dom des Altmühltals, Sankt Vitus in Kottingwörth.


Kottingwoerth - Fresken von 1310 by Franz Roth

Fresken aus dem Jahr 1310 in der Pfarrkirche St. Vitus in Kottingwörth im Altmühltal.

Und wiederum unweit von Kottingwörth liegt Seligenporten in der Oberpfalz mit seinem ehemaligen Kloster.


Deutschlands ältestes Chorgestühl in Seligenporten by Franz Roth

Und wiederum unweit von Seligenporten liegt Freystadt.


Asamkirche Mariahilf in Freystadt by Franz Roth

Die Wallfahrtskirche Mariahilf in Freystadt in der Oberpfalt (Landkreis Neumarkt) ist eine der bedeutendsten Marienwallfahrten Bayerns. Die Brüder Egid Quirin und Cosmas Damian Asam haben hier unter der Ägide ihres Vaters erstmals als Freskanten und Stukkateure sich ihre ersten Sporen verdient.

Im mittelfränkischen Heilsbronn birgt das Münster die Grablege der fränkischen Hohenzollern.


Grablege der Hohenzollern - Münster Heilsbronn - Mittelfranken by Franz Roth

Nahe Pfaffenhofen an der Ilm liegt Kloster Scheyern.


Kloster Scheyern - Stammkloster der Wittelsbacher by Franz Roth

Kloster Scheyern nahe Pfaffenhofen an der Ilm ist das Stammkloster der Wittelsbacher, Europas ältester Dynastie.

Samstag, 20. August 2011

Die Steinerne Rinne bei Rohrbach und der Treuchtlinger Karlsgraben




Die Steinerne Rinne bei dem kleinen Örtchen Rohrbach im mittelfränkischen Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (Bayern) gehört zu den bemerkenswertesten Naturwundern der Fränkischen Alb. Hier baut sich ein Bach sozusagen seinen eigenen Damm. Solche Steinernen Rinnen (von denen es einige im Naturpark Altmühltal gibt) entstehen, wenn das Wasser des Baches den Kalksandstein des Jura auslöst und in Verbindung mit dem Luftsauerstoff bei einer bestimmten Fließgeschwindigkeit des Wassers Tuff bildet. Diese Dämme wachsen pro Jahr ungefähr um einen Zentimeter.



Beim Treuchtlinger Ortsteil Graben findet sich mit dem Karlsgraben der erste Vorläufer des Main-Donau-Kanals. Denn hier an der Europäischen Talwasserscheide versuchte bereits Karl der Große zwischen Altmühl und Donau und dem Einzugsgebiet von Rezat und Rednitz einen schiffbaren Kanal zu bauen. Das Vorhaben mißlang, da schwere Regenfälle den Aushub immer wieder zurückspülten und den Kanal verschütteten. Im Film sieht man die übriggebliebenen Reste des ambitionierten Bauwerks.



Dienstag, 5. April 2011

Bayern im Bild - Seligenporten, Freystadt, Erasbach, Kottingwörth, Pondorf


Fünf interessante Ziele in der Oberpfalz und im Naturpark Altmühltal. Alle ca. maximal in einer knappen Stunde Fahrtzeit abzufahren.



In der Pfarrkirche der Gemeinde Seligenporten in der Oberpfalz (Landkreis Neumarkt) findet sich das mit über 600 Jahren älteste Chorgestühl Süddeutschlands, wahrscheinlich das älteste von ganz Deutschland.

Über eine gleichfalls uralte ausgetretene Holztreppe geht es empor zu dem sog. Nonnenchor.



Vor den Toren der oberpfälzer Stadt Freystadt (Landkreis Neumarkt) findet sich mit der barocken Wallfahrtskirche Maria Hilf eine besondere Sehenswürdigkeit. Cosmas Damian und Egid Quirin Asam arbeiteten hier unter der Leitung ihres Vaters erstmals als Freskanten. Erbaut wurde Maria Hilf in den Jahren 1700 bis 1710.



Christoph Willibald Ritter von Gluck galt im 18. Jahrhundert als Erneuerer der Oper. Seine Wirkungsstätten waren die berühmtesten Opernhäuser Europas. Geboren wurde er 1714 im Dorf Erasbach in der Oberpfalz (Landkreis Neumarkt).



Die Taufkapelle der Pfarrkirche Sr. Vithus in Kottingswörth im Altmühltal beinhaltet mittelalterliche Fresken aus dem Jahr 1310, eine kunsthistorische Einmaligkeit.



Die Bavaria-Buche ist einer der bekanntesten und schönsten Bäume Deutschlands - unweit der Ortschaft Pondorf (Markt Altmannstein) im oberbayerischen Landkreis Eichstätt im Naturpark Altmühltal.

Die uralte Rotbuche (lat. Fagus sylvatica) ist im Rahmen einer Verordnung des Landkreises Eichstätt als Naturdenkmal geschützt. Geprägt von vielen Lebensjahren in der herben Juralandschaft trotzte die Bavaria-Buche über Jahrhunderte Wind und Wetter.

Das Leben der Bavaria Buche neigt aich langsam dem Ende entgegen.

Seit einiger Zeit brechen Äste und Stammteile aus. Außerdem wurde die Bavaria-Buche von einem Brandkrustenpilz befallen, der den Zusammenbruch des gesamten Baumes bewirken wird.

Nach gewissenhafter Prüfung des Baumzustandes entschied man sich für das natürliche Sterben des Baumes: Damit akzeptiert man sein allmähliches Vergehen im Ökokreislauf. Als Schutzzone um die Bavaria-Buche wurde eine großflächige Einzäunung angebracht.

Samstag, 4. Dezember 2010

Winter in der Stadt - Nürnberg im Schnee


Die ersten Vorboten hatten sich am 30. November schon angekündigt. In der Nacht zuvor, vom ersten Advents-Sonntag, hatte es geschneit. Doch das war noch "normaler" Winter. Und der Morgen des 1. Dezember hatte zunächst gar nicht danach ausgesehen, daß er der Tag des Schneechaos werden sollte. Doch das sollte sich im Laufe des Tages ändern.





Gegen Mittag begannen dann aber die Schneefälle und setzten sich ununterbrochen bis nach Mitternacht fort. In Nürnberg selbst kam es zu starken Verkehrsbehinderungen infolge der Witterungsverhältnisse und auch die öffentlichen Verkehrsmittel hatten zum Teil erhebliche Verspätungen. Die Gleiskörper der Straßenbahnen mussten immer wieder vom Schnee befreit werden.

Siehe auch meinen Artikel "Der Winter hat Bayern im Griff".



Nutzen wir die Gelegenheit zugleich für eine kleine Rückblende auf den heurigen Januar. Damals war es zwar bitterkalt, aber - nach ebenfalls reichlichen Schneefällen im Dezember des Vorjahres - die Schneemenge hielt sich in Grenzen. Auch Daisy brachte der Stadt nicht besonders viele Schneefälle. Die prognostizierte Schnee-Katastrophe war ausgeblieben.



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Weitere Infos:

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Mittwoch, 3. März 2010

Grandioser Empfang für unsere Olympioniken in München



Die Stadt München hat den Heimkehrern von den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver auf dem Marienplatz und dem Rathaus-Balkon (der eigentlich sozusagen dem FC Bayern gehört) einen grandiosen Empfang bereitet. Unser Fotograf Günter Lenz war dabei. Bildmaterial steht zum Download für Redaktionen auf Mecom-Multimedia bereit.


Auch viel Prominenz gab sich die Ehre. Im Bild unten die Schauspielerin Maria Furtwängler (Kommissarin Charlotte Lindholm im Tatort aus Hannover) und ihr Ehemann, der Verleger Hubert Burda.


Eine Auswahl unserer Bilder als Clip auf meinem YouTube-Kanal.



Siehe auch bei Wordpress und auf meinem Foto-Blog.

Mit zwei Goldmedaillen und einer Silbermedaille ist Magdalena Neuner die erfolgreichste deutsche Athletin der Winterspiele von Vancouver. Wir haben über sie ein Bildangebot bei Mecom zusammengestellt (mit Fotos von Günter Lenz und Hans Fürmann).

Wir liefern auch unabhängig von aktuellen Anlässen Sport-Themen in zeitlosen Symbolbildern, auch auf CD für Ihr Archiv.

Beachten Sie auch unser Material zum Weltcup-Finale in Garmisch-Partenkirchen.

Dienstag, 12. Januar 2010

Nostalgie - nicht nur für Sammler von Kunst und Trödel



Irgendwie haben wir doch alle eine nostalgische Ader, ein Faible für das Alte. Das manchmal Angestaubte oder gar Verstaubte. Und oft sind es gerade die Menschen, die ansonsten gar keine verstaubten Ansichten haben, die sich auf Trödelmärkte stürzen und in Antiquitätenläden stöbern. Sie ist und bleibt halt anheimelnd, die "gute alte Zeit" und ihre Requisiten. Auch wenn sie oft gar nicht so gut gewesen ist. Denn wer mag zum Beispiel noch an die hygienischen Verhältnisse und die medizinische Versorgung vergangener Jahrhunderte denken ...

Aber Nostalgie, das sind ja auch schon die 60-er und 70-er des 20. Jahrhunderts.

Als es noch Schallplatten gab.


Von den Beatles und den Rolling Stones, von Shocking Blue und den Doors.


Und vollmechanische Kameras wie die Nikon F2 oder die Canon F-1.


Sie war DIE Profikamera der Siebziger Jahre und auch heute noch ist sie vielfach im Einsatz, auch wenn längst die digitale Fotografie ihren Siegeszug angetreten hat und alle Welt nur noch auf Chip und nicht mehr auf Film fotografiert: die Nikon F2. Ihre Fotografen haben Pulitzerpreise und World Press Photo Awards eingeheimst. Sie war in den Händen harter Profis und anspruchsvoller Amateure. Die mit ihr aufgenommenen Bilder kleben in Familienalben und hängen in Museen, haben Bildbände illustriert und wurden in Zeitungen und Zeitschriften abgedruckt. Die Nikon F2 ist eine Kleinbild-Spiegelreflexkamera, die als Nachfolgerin der Nikon F die Dominanz der Firma Nikon im Bereich der Kleinbildspiegelreflexkameras weiter ausbaute. Sie gilt vielen als die beste mechanische Kamera. Die Nikon F2 wurde 1971 vorgestellt und 1980 von der Nikon F3 abgelöst, die den Erfolg des japanischen Herstellers Nikon im professionellen Kleinbildsektor fortführen konnte, bis diese Spitzenposition in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts nach der Einführung der Nikon F4 an die Firma Canon ging. Auch nach Jahrzehnten lässt sich die Nikon F2 problemlos einsetzen. Sie funktioniert noch immer und die meisten aktuellen Objektive mit dem F-Bajonett können weiter verwendet werden (Ausnahme: AF-G Objektive ohne Blendenring, DX-Objektive für Digitalkameras mit kleinerem Bildkreis und APS-Objektive).

Legende Mini Cooper


Ein richtiges schönes alte Originalmodell des Mini Cooper / / britisch, Kleinwagen, British Leyland, BMW, englisch, England, Großbritannien Legende, legendär, Einer der letzten "echten" Minis / / aus Wikipedia: Mini ist die Bezeichnung eines PKW-Modells, das ursprünglich als Typ Mini von 1959 bis 2000 von der Marke Austin und Morris, später von British Motor Corporation (BMC), British Leyland und Rover bzw. Lizenzpartnern (wie z. B. Innocenti) gebaut wurde. Seit 2001 wird von BMW der MINI als eigenständige Marke angeboten. Der Mini wird umgangssprachlich auch häufig fälschlicherweise als Mini Cooper bezeichnet. Denn der Cooper war ein Sondermodell, das an der Zusatzbezeichnung "Cooper" in roten Lettern im Emblem erkennbar war. John Cooper wandte seine Erfahrungen mit dem A-Serien-Motor auch im Mini an und wurde zum Haustuner des Werks. Anstoß für die Entwicklung des kleinen und sparsamen Automobils war die Suezkrise von 1956 - die erste Energiekrise mit deutlich spürbaren Auswirkungen für die westliche Welt. Die ersten in Birmingham hergestellten Fahrzeuge kamen 1959 auf den Markt. Am 4. Oktober 2000 lief der letzte, während des 41-jährigen Produktionszeitraums technisch nur in Details veränderte Ursprungs-Mini vom Band. Damit hatte das erfolgreiche Kleinstwagenmodell eine Gesamtstückzahl von 5 387 862 produzierten Fahrzeugen erreicht.

Und dann gibt es auch so schöne nostalgische Cafés, richtige alte Kaffeehäuser, wie das Café Knösel in Heidelberg, berühmt für seine "Studenten-Küsse", ein spezielles Backwerk.



Anno dazumal


Das im Bild oben ist meine Oma mütterlicherseits. Aufgenommen so ca. 1896 im Hunsrück.

Und im Bild unten sieht man auch Oma und Opa väterlichereits in den früher Zwanzigern. Der Opa ist der vorne rechts mit der Klampfe, äh, Gitarre und mit Hut und den bayerischen Wadl-Stutzen (als Oma und Opa geboren wurden war ja immerhin die Pfalz noch die Rheinprovinz des Königreichs Bayern) und die Oma steht im hellen karierten Kleid hinten ziemlich in der Mitte.


Als "Trekking" noch "Wandern" hieß (oder "eine Tour machen")

"Trekking" heißt das heute in Neudeutsch (oder doch Denglisch?), wenn jemand die Wanderschuhe (respektive die "Trekking Boots") schnürt, den Rocksack ("Backpack") schultert und sich aufmacht in die Natur. Ganz anders bei diesen Angehörigen der Naturfreunde im Jahr 1921 im Pfälzerwald: sie wanderten. Die sprachlichen Einflüsse der Nähe zu Frankreich ließen das auch "eine Tour machen" heißen.

HINTERGRUND:
Die Naturfreunde sind eine international tätige Umwelt-, Kultur-, Freizeit- und Touristikorganisation. Die Wurzeln der Naturfreunde liegen in der Arbeiterbewegung im späten 19. Jahrhundert. Sie verstehen sich als "Verband für Umweltschutz, sanften Tourismus, Sport und Kultur". In ihrer Satzung bekennen sie sich zum demokratischen Sozialismus und sind somit abzugrenzen gegenüber überwiegend bürgerlichen Gebirgs- und Wandervereinen oder den kurze Zeit später entstandenen jugendlichen Wandervögeln. Bekannt sind sie vor allem durch ihr Netz von Naturfreundehäusern: preisgünstigen, naturnah gelegenen Übernachtungsstätten für Einzel- und Gruppenwanderer. Naturfreunde-Organisationen bestehen heute in Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Italien, Luxemburg, Mexiko, Österreich, Polen, Rumänien, Russland, Schweden, Schweiz, Senegal, Tschechien, Slowakei, Ungarn und den USA. Die Naturfreunde wurden im September 1895 von dem sozialistischen Lehrer Georg Schmiedl in Wien ins Leben gerufen. Die Idee entstand bei einer Wanderung Gleichgesinnter am Anninger im Wienerwald. Von Österreich aus wurde 1905 die Naturfreunde-Internationale gegründet. 1933 hatten die Naturfreunde rund 200.000 Mitglieder in 22 Ländern. Während der nationalsozialistischen Herrschaft war die Organisation in Deutschland verboten.


Alle hier gezeigten Bilder verfügbar auf meinem Mecom-Pool.


Ähnliches:

- Die Waffen des Wilden Westens
- Pfalz-Bayerische Historia
- Pfalz-Bayerische Historia (II)

Dienstag, 15. Dezember 2009

Auf den Spuren der Römer


Das Imperium Romanum, untergegangenes antikes Weltreich, ist auch in Deutschland immer noch allgegenwärtig. Und wir sind den Römern auf der Spur.



Ob im saarländischen Schwarzenacker (ein Foto von uns wurde 2009 im Reisebildband über das Saarland des bekannten Journalisten Peter Scholl-Latour aus dem Ziethen Panorama Verlag veröffentlicht), an der Mosel, am Rhein oder entlang des rätischen Limes im Altmühltal in Bayern.

Die römischen Zeugnisse sind allgegenwärtig.

Frühling in Neumagen-Drohn, Mosel, Rheinland-Pfalz; das römische Weinschiff / Ältester Weinort Deutschlands / Noviomagus hieß der Ort bei den Römern und bekannt ist er durch Decimus Magnus Ausonius. In seiner "Mosella" schwärmt er nach einer Hunsrückdurchquerung: ". . . Und endlich erblicke ich zuerst im belgischen Lande Noviomagus, des seligen Constantin erlauchte Feste. Reiner liegt hier die Luft auf den Feldern . . . jetzt ist verscheucht der Nebel." Das Weinschiff ist der bekannteste Neumagener Fund aus der Römerzeit. Das Neumagener Weinschiff ist das Grabmal eines römischen Weinhändlers aus der Zeit um 220 n.Chr. Das Weinschiff wurde in Neumagen-Dhron als Teil des Fundamentes einer Kastellanlage gefunden, was dem Ort, auf Grund des Alters dieses und anderer Funde, die Bezeichnung "ältester Weinort Deutschlands" einbrachte. Das Original steht heute im Rheinischen Landesmuseum in Trier. Ursprünglich bestand dieses Grabmal aus zwei Weinschiffen, welche als eine Darstellung des Berufs des Verstorbenen dienten. Das Weinschiff (Schauseite) zeigt sechs Ruderer, zwei Steuermänner und 22 Ruder. Aufgrund der Art der Fässer sowie der Tatsache, dass dieses Schiff gerudert wird, lässt sich darauf schließen, dass auf diesem Schiff eine einheimische Ware (Moselwein) verschifft und exportiert wurde.

Zu den beliebtesten Fotomotiven des Altmühltals - bei Profis und Amateuren gleichermaßen - gehören die beiden Legionäre bei Pfünz. In Pfünz findet man Reste des Römerkastells Vetoniana. Das Kastell wurde unter Kaiser Domitian erbaut und bildete einen Teil der Befestigungen des Limes. Zunächst in Holz, unter Kaiser Antoninus Pius in Stein erbaut, 166 zerstört und wiederaufgebaut, wurde es 233 schließlich endgültig von den Alemannen zerstört. Sichtbar sind noch Teile der Grundmauern , das Nordtor wurde rekonstruiert. Ein Modell des Lagers sowie Funde findet man in der frühgeschichtlichen Sammlung auf der Willibaldsburg in Eichstätt. // Pfünz ist ein Ortsteil der Gemeinde Walting. Walting ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Eichstätt und bildet mit den Gemeinden Pollenfeld und Schernfeld die Verwaltungsgemeinschaft Eichstätt.

In der Kreisstatt Weißenburg am Rande des Naturparks Altmühltal finden wir die Überreste des römischen Kastells Biricianum und die größte Thermenanlage Süddeutschlands. Und in Weißenburg hat dereinst ein Bauer bei der Arbeit auf seinem Acker einen der bedeutendsten Römerschätze nördlich der Alpen entdeckt.


Aber auch im alten Gallien, in Frankreich sind wir unterwegs, um römische Geschichte im Bild festzuhalten. Etwa in der Provence.

Glanum war eine römische Stadt in der Provence in Südfrankreich an den nördlichen Hängen der Alpilles-Kette im heutigen Departement Bouches-du-Rhône, ca. 20 km südlich der heutigen Stadt Avignon und liegt im Süden von Saint-Remy-de-Provence an der D5 Richtung Maussane-les-Alpilles und Les Baux-de-Provence. Vor der Stadt stehen - als Les Antiques bezeichnet - ein Kenotaph für die Familie der Julier und ein zum Gedenken an die Stadtgründung errichtetes Prunktor. Das Kenotaph hat eine Höhe von über 18 m und eine Breite an der Basis von 4,33 m. Es besteht aus einem mit Reliefplatten verzierten Sockelgeschoss, einem ebenfalls quadratischen Mittelgeschoss, das sich in vier halbrund geschlossenen Arkaden öffnet, und einem Obergeschoss mit einer offenen Rotunde mit 10 kannelierten Säulen, die von einem Kegeldach bekrönt wird. Das Dach trug vermutlich ehemals einen Pinienzapfen als Abschluss. Die Reliefplatten zeigen Kampfszenen in hellenistischem Stil: Kampf um die Leiche des Patroklos, Reiterkampf, Amazonenschlacht, Komposition aus kaledonischer Eberjagd und Tötung der Kinder der Niobe. Der Triumphbogen dürfte kurz nach der Zeitenwende erbaut worden sein und ist damit wohl der älteste in Gallien.


Eines der beeindruckendsten römischen Bauwerke ...

Der Pont du Gard ist ein römischer Aquädukt im Süden Frankreichs, nahe der Ortschaft Remoulins im Departement Gard. Er ist der höchste von den Römern erbaute Aquädukt und besitzt einen der besterhaltenen Kanäle aus der Römerzeit. Der Pont du Gard zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Südfrankreichs. Pont du Gard bedeutet wörtlich übersetzt Brücke des Gard, wobei es sich beim Gard um einen Fluss handelt. Dieser Fluss, der auch dem Departement seinen Namen gab, wird heutzutage hauptsächlich Gardon genannt.


Und auch das österreichische Burgenland (kleinstes und jüngstes Bundesland Österreichs übrigens) bietet, etwa in Petronell Carnuntum, Überreste der Römer.


Unsere Bilder zum Thema "Auf den Spuren der Römer"

Ähnlicher Artikel:

Auf den Spuren der Römer

Mehr Geschichte im Film:



Auch aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts ....



Siehe dazu auch den Artikel "Reiseziel Normandie".
Und beachten Sie auch bitte meine Galerie Normandie bei der Bildmaschine und mein
Angebot zum D-Day bei Mecom.

Bildmaterial zu allen o.g. Themen auch auf meinem Mecom-Pool.

Samstag, 12. Dezember 2009

Ihre Agentur in und für Nürnberg


Nürnberg, alte Freie Reichsstadt, die Heimatstadt von Albrecht Dürer, Veit Stoß, Willibald Pirckheimer, Peter Henlein (Erfinder der Taschenuhr) und vielen mehr. Nürnberg und die Kaiserburg. Nürnberg, die Stadt in der die Reichskleinodien aufbewahrt wurden (nachdem sie auf dem Trifels in der Pfalz waren und bevor sie nach Wien gingen). Nürnberg, die Stadt mit dem Lebkuchen-Image. Dem weltberühmten Christkindlesmarkt. Dem Männleinlaufen an der Frauenkirche und dem Englischen Gruß in der Lorenzkirche. Nürnberg, Großstadt aus dem Mittelalter.

Aber auch Stadt der Reichsparteitage und heute Stadt der Menschenrechte.

Nürnberg, fränkische Metropolregion. Metropole Frankens. Fränkische Metropole. Aber nicht die Hauptstadt Mittelfrankens (das ist Ansbach). Nürnberg, zweitgrößte Stadt Bayerns und immer und ewig im Schatten von München.

Nürnberg ist von ausgesprochener Vielfalt. In kultureller, ethnischer, wirtschaftlicher oder sozialer Hinsicht.

Der Kolumnist der Abendzeitung, Klaus Schamberger nannte unter seinem Kolumnistennamen "Der Spezi" Nürnberg einmal "die schönste kleine Großstadt der Welt". Dem habe ich, selbst gebürtiger Pfälzer und seit 1982 in Nürnberg lebend, nichts hinzuzufügen.

Ich habe es nie bereut, nach Nürnberg gegangen zu sein. Denn diese Stadt bietet enorm viel. Sie liegt wie "die Spinne im Netz" im Schnittpunkt verschiedener Regionen. Von hier aus ist man in je einer guten Stunde am Main, in Wein-Franken, Würzburg, der Obepfalz mit ihrer alten Hauptstadt Amberg, an der Donau, in Regensburg, im Altmühltal, im westlichen Mittelfranken mit Rothenburg ob der Tauber. Und in München.

Nürnberg gilt oftmals als etwas verschlafen. Die Franken als mürrisch, wortkarg bis unfreundlich und nicht sehr gesellig. Vorurteile. Nürnberg muß sich nicht verstecken. Und die Nürnberger auch nicht. Und die "Eingeborenen", die waschechten gebürtigen Nürnberger, schon gleich gar nicht.

Soweit meine Liebeserklärung an mein "Exil", meine "Diaspora".

Seit 1982 lebe und arbeite ich hier. Ich sagte es bereits.

Und in diesen nun 27 Jahren habe ich diese Stadt dokumentiert. In Wort und Bild. Und neuerdings im Film.


Nicht nur ihre touristischen Sehenswürdigkeiten. Die natürlich auch. Aber auch das politische Nürnberg. Das Nürnberg, das auch für ganz Deutschland Bedeutung hat. Etwa durch die Bundesagentur für Arbeit. Die ehemalige Bundesanstalt für Arbeit. Arbeitsmarktpolitik ist schicksalhaft für viele in Deutschland.

Ich habe auch die Nürnberger Detail-Ansichten. Etwa das Mahnmal an die Synagoge, die, wie die meisten in Deutschland, der Reichskristallnacht zum Opfer gefallen ist.



Und zu den Sehenswürdigkeiten ...


... biete ich auch die passenden Hintergrundinfos:

Die Tischgräber im Heilig-Geist-Spital in Nürnberg

Der Kreuzigungshof des Nürnberger Heilig-Geist-Spitals birgt die Hauptteile von Adam Krafts Kalvarienberg (um 1506/08) und die Tischgräber der Stifter Konrad Groß (gestorben 1356) und Herdegen Valzner (gestorben 1423). Heilig-Geist-Spital: Das Heilig-Geist-Spital wurde 1332 bis 1339 als Stiftung des reichen Patriziers Konrad Groß (Reichsschultheiß) für Alte und Bedürftige errichtet und gilt als die umfangreichste Stiftung einer Einzelperson im Reich vor 1500. Ab 1500 wurde es nach Entwürfen hans Beheims d. Ä. mit "Sude" und "Bau" über die Pegnitz erweitert. Erhalten sind Sudenprediger- und Verwalterhaus längs des südlichen Pegnitzarms und die Nordwand der ehemaligen Spitalkirche mit polygonalem Dachreiter (Hans-sachs-Platz). In der nicht wiederhergestellten Kapelle wurden von 1424 bis 1796 die Reichskleinodien aufbewahrt. Heute dient das Heilig-Geist-Spital als städtisches Seniorenheim.


Besuchen Sie mit mir den vollständig unter Denkmalschutz stehenden Johannisfriedhof mit seinen bemerkenswerten Epitaphen. Hier liegen Albrecht Dürer begraben und Anselm Feuerbach. Nein, nicht der Maler, der Jurist, bei dem Kaspar Hauser wohnte, nachdem er am Nürnberger Unschlittplatz aufgefunden war. Ja, auch das Findelkind Kaspar Hauser ist mit der Stadt Nürnberg verbunden. Nicht nur der Adler, Deutschlands erste Eisenbahn, die heute im Verkehrsmuseum zu besichtigen ist (allerdings leider nicht mehr das Original, das ist einem Brand zum Opfer gefallen).

Und wenn wir schon mal gerade im Stadteil Johannis sind, dann statten wir auch gleich den Hesperidengärten noch einen Besuch ab.

Das sind barocke Gartenanlagen. Von der Straße aus nicht zu sehen. Hinter den Wohnhäusern der ehedem reichen Nürnnberger angelegt. Und jeder versucht, den anderen an Pracht zu übertreffen.

Die Hesperidengärten sind heute durch die Bank wieder renoviert worden und erstrahlen im alten Glanz. Auf jeden Fall lohnen sie einen Besuch.

Und so wie diese versteckten Gärten gibt es viele Winkel in Nürnberg, die manchmal sogar die Nürnberger nicht kennen.

Drum empfehlen wir den Redaktionen nicht nur, auf unser gut sortiertes Bildarchiv zurückzugreifen, sondern uns zu Nürnberger Themen, auch in Wort und Film gezielt anzusprechen. Wir recherchieren, wir schreiben, wir fotografieren und wir filmen für Sie.

Wir sind Ihre Presse- und Medienagentur am Standort Nürnberg.

Zögern Sie nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen. Unsere Kontaktdaten entnehmen Sie bitte dem Impressum.





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